Wenn sie ihre Zähne mit Zahnpasta gereinigt haben, fühlen sich viele Menschen wohl – und wenn nicht, fühlen sie sich schmutzig: Das ergab eine aktuelle Umfrage des Industrieverbandes Körperpflege und Waschmittel (IKW). Über 90 % der Befragten gab an, dass sie täglich mindestens einmal Zahnpasta benutzen. Auch wenn der gesundheitliche Aspekt natürlich mitschwingt, ist sehr vielen der Befragten ein anderer Punkt noch wichtiger: Man wolle sich wohl fühlen, hieß es. Heute sind, was auch andere Untersuchungen bereits belegten, gepflegte Zähne fast schon ein Status-Symbol, der IKW geht sogar noch weiter: Gepflegte Zähne seien Zeichen von Kultiviertheit und Respekt vor dem Gegenüber. Rund 85 % der Befragten gab genau das auch in ihren Antworten an: Gepflegte Zähne zeigten, dass man sich um sich selbst, aber auch um andere kümmere. Mit Mundgeruch und ungepflegtem Mund möchte man andere Menschen nicht belästigen. Während bei Fragen zum Thema Mundhygieneverhalten üblicherweise der Gesundheitsaspekt und das Zähneputzen generell im Vordergrund steht, setzte der IKW einen anderen Schwerpunkt: das Wohlfühlen und die Gründe dafür. Dabei zeigte sich, dass Zahnbürste und Wasser allein kein gutes Gefühl vermittelten – erst die Zahnpasta bringe den Kick. Begrüßt wurde zudem seitens der Befragten, dass es eine große Vielfalt an Zahnpasten gebe, die dem individuellen Bedarf entgegenkämen.
Immer wieder hilfreich ist es, wenn alltägliche Beobachtungen aufgrund wissenschaftlicher Überprüfung zu einem fundierten Erkenntnisgewinn führen, der die gesundheitliche Situation von Menschen verbessern kann. Beispielsweise war bemerkt worden, dass es einen Zusammenhang geben könnte von mangelernährten pflegebedürftigen älteren Menschen und der Art ihres Zahnersatzes. Bestätigt wurde die Vermutung nun durch eine japanische Studie. Dabei wurde belegt, dass unpassender herausnehmbarer Zahnersatz die Möglichkeiten und die Freude an ausreichender und gesunder Ernährung bei den betroffenen älteren Menschen deutlich einschränkte. Auch betrachtet wurden bei den im Schnitt 86 Jahre alten Patienten Aspekte wie Mundtrockenheit, Zungenbelag und Mundhygiene, außerdem Mundmotorik und Schluckfunktion und weitere funktionale Bereiche. Es zeigte sich, dass die Anzahl der verbliebenen natürlichen Zähne kaum eine Rolle beim Ernährungsverhalten spielte, eine sehr große dagegen der Punkt, ob der Zahnersatz gut saß und als verlässlich erlebt wurde. Wiewohl auch weitere Faktoren im Rahmen der Pflegebedürftigkeit bei Mangelernährung eine Rolle spielen werden, so die Autoren der Studie, dürfe nicht übersehen werden, dass gut und sicher sitzender Zahnersatz deutlich zur Verbesserung der Ernährungssituation beitragen könne: Wenn Kauen Unsicherheit oder Schmerz bereitet, werde das Problem in vielen Fällen durch das Schlucken von Brei umgangen.
Immer wieder hilfreich ist es, wenn alltägliche Beobachtungen aufgrund wissenschaftlicher Überprüfung zu einem fundierten Erkenntnisgewinn führen, der die gesundheitliche Situation von Menschen verbessern kann. Beispielsweise war bemerkt worden, dass es einen Zusammenhang geben könnte von mangelernährten pflegebedürftigen älteren Menschen und der Art ihres Zahnersatzes. Bestätigt wurde die Vermutung nun durch eine japanische Studie. Dabei wurde belegt, dass unpassender herausnehmbarer Zahnersatz die Möglichkeiten und die Freude an ausreichender und gesunder Ernährung bei den betroffenen älteren Menschen deutlich einschränkte. Auch betrachtet wurden bei den im Schnitt 86 Jahre alten Patienten Aspekte wie Mundtrockenheit, Zungenbelag und Mundhygiene, außerdem Mundmotorik und Schluckfunktion und weitere funktionale Bereiche. Es zeigte sich, dass die Anzahl der verbliebenen natürlichen Zähne kaum eine Rolle beim Ernährungsverhalten spielte, eine sehr große dagegen der Punkt, ob der Zahnersatz gut saß und als verlässlich erlebt wurde. Wiewohl auch weitere Faktoren im Rahmen der Pflegebedürftigkeit bei Mangelernährung eine Rolle spielen werden, so die Autoren der Studie, dürfe nicht übersehen werden, dass gut und sicher sitzender Zahnersatz deutlich zur Verbesserung der Ernährungssituation beitragen könne: Wenn Kauen Unsicherheit oder Schmerz bereitet, werde das Problem in vielen Fällen durch das Schlucken von Brei umgangen.
Das Thema „nachhaltige Zahnarztpraxis" nimmt einen immer größeren Raum in der Zahnmedizin ein und löst auch neue Entwicklungen und die Erfindung neuer Produkte aus: Was schon bei der zurückliegenden weltgrößten Dentalmesse „IDS" im Jahr 2021, die pandemiebedingt vor allem digital verlief, deutlich wurde, wird sich für die bevorstehende IDS im März 2023 an ihrem Standort Köln noch deutlicher darstellen. Darauf haben sich jetzt als Folge der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut die Bundeszahnärztekammer, die Dentalindustrie und der Dentalhandel geeinigt. Ein spezieller Arbeitskreis entwickelt derzeit auf Nachhaltigkeit ausgerichtete konkrete Empfehlungen für die Zahnarztpraxis. Begleitet wird dieses Programm auch wissenschaftlich durch einen Fachexperten für Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin. Bereits auf dem Markt und immer mehr genutzt werden sehr verschiedene Produkte und Vorgehensweisen, die sich bereits als sinnvoll erwiesen haben: Bei der bevorstehenden Weltmesse wird noch deutlicher werden, was in Sachen Nachhaltigkeit bereits erreicht beziehungsweise noch in Vorbereitung ist.
Das Thema „nachhaltige Zahnarztpraxis" nimmt einen immer größeren Raum in der Zahnmedizin ein und löst auch neue Entwicklungen und die Erfindung neuer Produkte aus: Was schon bei der zurückliegenden weltgrößten Dentalmesse „IDS" im Jahr 2021, die pandemiebedingt vor allem digital verlief, deutlich wurde, wird sich für die bevorstehende IDS im März 2023 an ihrem Standort Köln noch deutlicher darstellen. Darauf haben sich jetzt als Folge der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut die Bundeszahnärztekammer, die Dentalindustrie und der Dentalhandel geeinigt. Ein spezieller Arbeitskreis entwickelt derzeit auf Nachhaltigkeit ausgerichtete konkrete Empfehlungen für die Zahnarztpraxis. Begleitet wird dieses Programm auch wissenschaftlich durch einen Fachexperten für Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin. Bereits auf dem Markt und immer mehr genutzt werden sehr verschiedene Produkte und Vorgehensweisen, die sich bereits als sinnvoll erwiesen haben: Bei der bevorstehenden Weltmesse wird noch deutlicher werden, was in Sachen Nachhaltigkeit bereits erreicht beziehungsweise noch in Vorbereitung ist.
Während bereits mehrfach belegt ist, dass das Vorhandensein einer Parodontitis (entzündliche Zahnbetterkrankung) den Blutdruck beeinflussen und zu ungesund hohen Werten führen kann, wurde nun auch genauer hingeschaut, wie sich das bei einer bestimmten Gruppe an Menschen darstellt. Wissenschaftler einer US-amerikanischen Universität haben sich entsprechend mit der Frage befasst, wie sich dieser Einfluss bei postmenopausalen Frauen (Altersdurchschnitt 63 Jahre, verschiedene Gruppen von normalem Blutdruck bis Bluthochdruck) darstellt. Die über mehrere Jahre und an über 1200 Personen durchgeführte Studie zeigte, dass Frauen, die zu Studienbeginn einen gesunden Blutdruck hatten, im Laufe der Zeit steigende Werte aufwiesen und ebenfalls eine steigende Anzahl an bakteriellen Zahnbettinfektionen. Deutlich wurde sogar, welche Bakteriengruppen den höchsten Einfluss auf die ungesunde Entwicklung hatten. Wichtig ist diese Forschungsarbeit, weil für Frauen in der Menopause, wie es in dem zahnärztlichen Fachjournal hieß, das Risiko für die Entwicklung von Bluthochdruck generell deutlich höher ist als bei gleichaltrigen Männern. Das Studienergebnis besage zum derzeitigen Zeitpunkt nicht, dass dieses oder jenes Bakterium der Grund für die Bluthochdruckentwicklung ist – das könne, müsse aber nicht der Fall sein und insofern weiter untersucht werden. Klar sei aber, so das Wissenschaftler-Team, dass eine sorgfältige, die Bakterien entfernende Mundhygiene eine deutliche Rolle spiele, um Risikofaktoren für die Entwicklung von Bluthochdruck zu minimieren.
Während bereits mehrfach belegt ist, dass das Vorhandensein einer Parodontitis (entzündliche Zahnbetterkrankung) den Blutdruck beeinflussen und zu ungesund hohen Werten führen kann, wurde nun auch genauer hingeschaut, wie sich das bei einer bestimmten Gruppe an Menschen darstellt. Wissenschaftler einer US-amerikanischen Universität haben sich entsprechend mit der Frage befasst, wie sich dieser Einfluss bei postmenopausalen Frauen (Altersdurchschnitt 63 Jahre, verschiedene Gruppen von normalem Blutdruck bis Bluthochdruck) darstellt. Die über mehrere Jahre und an über 1200 Personen durchgeführte Studie zeigte, dass Frauen, die zu Studienbeginn einen gesunden Blutdruck hatten, im Laufe der Zeit steigende Werte aufwiesen und ebenfalls eine steigende Anzahl an bakteriellen Zahnbettinfektionen. Deutlich wurde sogar, welche Bakteriengruppen den höchsten Einfluss auf die ungesunde Entwicklung hatten. Wichtig ist diese Forschungsarbeit, weil für Frauen in der Menopause, wie es in dem zahnärztlichen Fachjournal hieß, das Risiko für die Entwicklung von Bluthochdruck generell deutlich höher ist als bei gleichaltrigen Männern. Das Studienergebnis besage zum derzeitigen Zeitpunkt nicht, dass dieses oder jenes Bakterium der Grund für die Bluthochdruckentwicklung ist – das könne, müsse aber nicht der Fall sein und insofern weiter untersucht werden. Klar sei aber, so das Wissenschaftler-Team, dass eine sorgfältige, die Bakterien entfernende Mundhygiene eine deutliche Rolle spiele, um Risikofaktoren für die Entwicklung von Bluthochdruck zu minimieren.
Wenn es heißt, jemand habe Angst vor dem Zahnarzt, heißt das eigentlich etwas anderes: Es handelt sich um Angst vor den Schmerzen, die eine anstehende Behandlung auslösen könnte – manchmal ist die Angst vor dem Behandlungsschmerz so groß, dass sie die bereits vorhandenen Zahnschmerzen sogar noch übersteigt. Die Zeiten, dass man Behandlungsschmerz aushalten muss, sind allerdings vorbei, und die Vielfalt an Möglichkeiten, diesen Schmerz nicht spürbar zu machen, ist sehr groß. Während in manchen Fällen sogar komplett auf Narkose-Präparate verzichtet werden kann, weil eine entsprechende zahnärztliche Hypnose bereits ausreicht, stehen für die anderen Fälle verschiedene Möglichkeiten und Betäubungsmittel-Zubereitungen zur Verfügung. Wichtig ist daher, im Vorfeld genau auf mögliche bestehende Erkrankungen, Allergien oder Medikamente einzugehen, die Auswirkungen auf die geplante örtliche oder weitergehende Narkose haben könnten – darauf verwies die Zahnärztin und Anästhesie-Spezialistin Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer (Universität Mainz) in einem Beitrag des Mundgesundheits-Informationsdienstes proDente. Ein zentraler Wirkstoff bei Narkose-Präparaten ist das Adrenalin, das die Narkose-Wirkung verlängert und die Durchblutung im Behandlungsbereich reduziert. Da dieser Wirkstoff bei manchen Erkrankungen nicht genutzt werden darf, gehört ein klärendes Vorgespräch zur anstehenden Behandlung unter Betäubung dazu. In diesen wie auch in anderen Fällen von gesundheitlichen Vorbelastungen stehen Alternativpräparate zur Verfügung, die sich in der Praxis bewährt haben, so dass es letztlich für alle Patientengruppen ein gut geprüftes Schmerz-ausblendendes Narkosemittel gibt.